CEPHALOPODA - KOPFFÜSSER - CUTTLE-FISH & OCTOPUS
Der Zirrenkrake(Eledone cirrhosa)

Diese Art ist im Atlantik verbreitet, und kommt selten in
der Nordsee vor.
Im Multimar-Wattforum Tönning kann man ein Exemplar
bestaunen, welches dort artgerecht alleine gehalten
wird. Vergesellschaftet wurde der Krake Tier lediglich
mit Schlangensternen, Seenelken und anderen
Wirbellosen, die für ihn ungenießbar sind. Unter einer
Ausbuchtung hat er eine Höhle, die freundlicherweise
bei meinem zweiten Besuch zumindest teilweise
verließ.
Kraken haben faszinierende Augen und können
hervorragend sehen. Auch wurde Kraken bei
Versuchen eine gewisse Intelligenz nachgewiesen, mit
der sie auf Beutejagd gehen.
Ich hätte von einem Mittelmeerurlaub selbst schon
einmal einen lebenden Kraken mitbringen können,
doch da mir bewußt war, daß Kraken sich durch engste
Spalten zwängen und sogar Deckscheiben abheben
können, habe ich es lieber gelassen. Außerdem kann
man sie nicht zusammen mit Muscheln, Krebsen oder
Fischen halten, da sie diese als Futter betrachten.
Hier noch eine Warnung für tropische
Meeresaquarianer: Hände weg von dem
Blauringeloktopus Haplolochaena maculosa! Diese
Tiere besitzen ein todbringendes Gift; ein
indonesischer Soldat, der in die Hand gebissen wurde,
starb nach 18 Minuten trotz sofortiger medizinischer
Hilfe!
Cirre octopus(Eledone cirrhosa)


This is a species from the Atlantic Ocean and can just
rarely be found in the North-Sea. In the Multimar-
Wattforum Tönning You can see a specimen, which is
kept in reference to its species as a single. This octopus
had just been accompanied with serpent-stars,
plumose-anemones and other invertebrates, which
aren`t eadible for him. The octopus owes a refuge-cave,
from which he came out at my second visitation.
Octopusses have fascinating eyes and are able to watch
their surroundment very well. Furthermore octopusses
have some kind of intelligence for making prey. This was
proved by scientific experiments.
Some years ago I had the chance, to bring an octopus
home alive from a holiday at the Mediterrenean Sea, but
I left the octopus in his habitat, because I was aware of
the fact, that octopusses are able to open aquariums
and to leave their tanks. Furthermore they can`t be
accompanied with mussels, crabs or fish, because this
is their favorite prey!
At least a warning to all tropical seawater-aquarists:
Don`t buy the tropical octopus Haplolochaena
maculosa! These animals owe a lethal poison. A soldier
from Indonesia, who`d been bitten into his hand, died 18
minutes later in spite of he`d got medical help at once!



Der Gemeine Tintenfisch(Sepia officinalis)

Eigentlich scheinen Tintenfische in der Nordsee recht
häufig zu sein, da man manchmal große Mengen
angespülter Schulpe, d.h. ihrer Innenskelette, an den
Stränden finden kann. Auch legen dieses Schulpe Zeugnis
davon ab, daß Tintenfische in der Nordsee recht
respektable Größen erreichen. Zwar wird in der Literatur
behauptet, daß die Tintenfische ihre Eier im Ärmelkanal
ablegen, doch weiß ich von einem persönlichen Bericht
eines Freundes, daß er schon einmal eine Eitraube dieser
Art bei Dornum vor der deutschen Küste gefunden hat.
Wahrscheinlich ist es die erfolgversprechendste Methode,
junge Tintenfische aus solchen Eitrauben zu erbrüten und
dann in einem Artenbecken zu halten. Dadurch erspart
man sich den mühevollen Fang und den schwierigen
Transport.
Da diese Tiere sehr schreckhaft sind, werden sie in
manchen Aquarien hinter den Kulissen gehalten, damit die
Besucher sie nicht durch Scheibenklopfen erschrecken
können.
Persönlich habe ich im Mittelmeer auch schon mal eine
kleine Eiertraube gefunden, war aber damals nicht in der
Lage, sie mitzunehmen.
Tintenfische schmecken richtig zubereitet hervorragend,
ihre Tinte verwendete man früher zum Schreiben und ihre
Schulpe werden gerne für Zierevögel zum Schnabelwetzen
verwendet.
Der Tintenfisch kann sich farblich seiner Umgebung völlig
anpassen und lauert auf kleine Fische und Krebse, die er
dann mit seinen Fangarmen erbeutet. Die Beute wird
dann von seinem papageiähnlichen Schnabel, der
zwischen seinen Armen sitzt, in Stücke gebissen und
verschlungen. Ihrerseits dienen Tintenfische zahllosen
Raubfischen als Nahrung.
The Common squid(Sepia officinalis)

Squids seem to be very common in the North-Sea, because
their inner skeletons can sometimes be found very often at
the shore-lines. Some of them prove, that squids can reach
respectable lengths in the North-Sea. In the literature it is
said, that squids would finish their pairing-business in the
English Channel, but a friend of mine told me to have found
squid-eggs before the german harbour Dornum. I guess it is
the most succesful method, to breed young squids from such
eggs and to culture them in a special tank just for this
species.
So the risks of capturing and transporting adult specimen
can be avoided.
These animals are shy, so that official aquariums hide them
behind their scenery, that they may not be disturbed by
visitors knocking at the aquarium-glasses.
I personally found some squid-eggs in the Mediterrenean
Sea, but had no possibility, to make a breeding experiment.
Squids taste very well, if they`ve been fried; their ink was
used for writing, and their inner skeleton can be used for
giving chalk to home-birds.
Squids are able to imitate the colour of their surroundment
and lurk for little fish and crabs, which they catch with their
two special capture-arms. Squids bite their victims into
pieces with their parrot-like bill, which is in the midst of their
arms. Squids themselfes are caught by several predator-
fish.


The little long-spinned-squid
(Allotheuthis subulata)

This little squid can reach a length about just 15cm
and is sometimes caught in the nets of shrimp-
trawlers. Alive he looks transparent with little red
pigment-points.
The picture shows a specimen from my collection,
that was fished at the 07.07.1983 before the bird-
island Rottum. Sometimes You can find this little
squids between cooked shrimps. Then they are total
white and have lost their skin with the red pigment-
points. It seems, that this little squids have not been
kept in an aquarium yet. I´m not astonished about
that. My specimen died a few minutes after it was
caught in a bucket. The reasons for its death was to
few oxygene and the pressure of the net. The little
long-spinned-squid is a predator, that can catch little
shrimps and fish. He is a common prey for many
different big predator-fish.

Der Kleine Nordseekalmar
(Allotheuthis subulata)

Dieser kleine Tintenfisch wird nur etwa 15cm groß und
landet manchmal als Beifang in den Netzen der
Krabbenfischer. Lebend sieht er glasig durchsichtig aus und
hat kleine rote Punkte.
Das abgebildete Exemplar stammt aus meiner Sammlung
und wurde am 07.07.1983 vor der Vogelinsel Rottum
gefischt.
Manchmal findet man diese kleinen Kalmare zwischen
gekochten Garnelen; sie sehen dann völlig weiß aus und
haben keine Haut mit roten Punkten mehr.
Bisher scheint diese Tiere noch niemand im Aquarium
gehalten zu haben - kein Wunder: Mein Exemplar starb auch
nach wenigen Minuten im Eimer. Todesursache dürften der
Netzdruck und Sauerstoffmangel gewesen sein. Der Kleine
Nordseekalmar ist ein Räuber, der kleine Fische und
Garnlen erbeutet. Seinerseits dient er zahlreichen großen
Raubfischen als Nahrung.
Die links abgebildete Zwergsepia erhielt ich im September
2003 von einem Krabbenkutter. Eigentlich sollten sie laut
Literatur nur bis zum Ärmelkanal vorkommen. Ein Zeichen für
die fortschreitende Klimaveränderung?
In september 2003 I could get the left shown dwarf-squid from a
shrimp-fisher. The literature says, that this species can be found
unto the English channel. A sign for the changing of our
climates?
Zwergsepia, ca. 4cm
Dwarf-squid
Sepiola atlantica
Neuharlingersiel 9/2003
< Pfeilkalmar(Todarodes sagittatus)

Diese Art hat die gleiche Verbreitung wie der
Gemeine Kalmar. Sie wird bis zu 60cm groß.
Man findet sie ebenfalls häufig im Fischhandel.


< Sagittal squid(Todarodes sagittatus)

This species can be found in the same
areas like the long-finned squid. It can reach
a length of 60cm.
This squid is also often caught for the human
needs.