SCYPHOZOA - SCHIRMQUALLEN - JELLY-FISH
Die Ohrenqualle(Aurelia aurita)

Die Ohrenqualle ist die wohl häufigste Qualle in Nord- und Ostsee.
Quallen besitzen Nesselkapseln, mit denen sie Plankton betäuben
und einfangen. Zum Glück sind die Nesselkapseln der Ohrenqualle
so schwach, daß sie die menschliche Haut nicht durchdringen
können. Dennoch können sie bei einem Massenaufentreten zur
Plage für Badegäste werden. Die obenstehende Grafik
veranschaulicht den Entwicklungzyklus der Quallen. Die
Aquarienhaltung von Quallen ist sehr schwierig, weil die Quallen
frei schweben müssen und unweigerlich sterben, wenn sie ein
Hindernis treffen oder wenn sie in einen Filter gezogen werden.
Common or moon-jelly-fish

The common jelly-fish is the most common jelly fish
of the North-Sea and the Baltic-Sea. Jelly-fish owe
nettle-capsules, with which they make prey of
plancton. It is our good luck, that they are not able to
wound the human skin. In spite of this jelly-fish can
become to a plague, when crowds of them make
swimming in the sea unattractive. The picture above
shows the cyclus of the jelly-fish. Keeping jelly-fish in
an aquarium is extremly difficult, because they must
hover in the tank and die, when they`ve hit
something or when they are drawn into a filter.
1.)Die männlichen Quallen geben ihre Samen ins Wasser ab,
die von den Weibchen aufgefangen werden.
2.)Nach der Befruchtung entstehen Planula-Larven, die sich auf
dem Grund festsetzen.
3.)Hier wachsen sie zu Polypen heran, die nur wenige
Millimeter groß sind.
4.)An ihrer Mundöffnung entwickeln sie winzige Fangarme, mit
denen sie Plankton fangen.
5.)Im Frühjahr werden bis zu 30 kleine Quallen abgeschnürt
und nacheinander ins Wasser entlassen.
6.)Die Quallen nehmen erst jetzt allmählich die Gestalt ihrer
Eltern an.
7.)Im Herbst sterben die Quallen, nachdem sie einen
Durchmesser von bis zu 40cm erreicht haben.

1.)The male jelly-fish give their semen into the water,
which is caught by the female.
2.)After the fertilization develop planula-larvae, which
settle on the sea-ground.
3.)Here they grow to polyps with a heigth of just a few
millimeters.
4.)At their mouth grow little capture-arms, with which
they can catch plancton.
5.)In spring up to 30 little jelly-fish are unbinded and
spread out into the water.
6.)Now the little jelly-fish change into the figures of
their parents.
7.)In autumn the grown-up jelly-fish die. They can
achieve a radius of 40cm!
Ohrenqualle
Common jelly-fish
Aurelia aurita
Linnaeus, 1758
Ohrenqualle
Common jelly-fish
Aurelia aurita
Larvale Entwicklung
Larval development
Kompaßqualle
Compass jelly-fish
Chrysaora hysoscella
Linnaeus, 1758
Firy-Jellies

Firy jellies got their name because of their left shown nettle-capsules. They
may even be active, when the jelly has been thrown on the beach. So a contact
should better be avoided. In phase I the nettle-capsule rests. In phase II the lid
is opened and in phase III the nettle-arm is extracted. This actually happens in
milliseconds. The victim is harpooned and the nettle-capsule injects its poison.
For our good luck the poison of our endemic jellies isn`t lethal for us and we
can heal the nettlings by powders and creams. But it should be mentioned,
that there are also some jelly-species, that can inject a lethal poison, which
paralyses the nerves. The Australian jelly Chironex fleckeri ows this poison.
We can only hope, that this jelly may not be introduced into the North-Sea by
ships like the Australian barnacle Elminius modestus...
Feuerquallen

Die sogenannten Feuerquallen verdanken ihre Bezeichnung den mittig dargestellten Nesselkapseln. Sie
können selbst noch bei Tieren aktiv sein, die an den Strand gespült wurden. Deshalb sollte man um solche
gestrandeten Tiere einen großen Bogen machen und Berührungen vermeiden. Im Ruhezustand (I) ist die
Nesselkapsel geschlossen. Bei Berührung (II)wird der Deckel geöffnet und in Phase (III) wird der Nesselfaden
herausgeschleudert. Diese Vorgänge laufen in Millisekunden ab. Durch die feinen Spitzen wird dem so
getroffenen Opfer Nesselgift injiziert.
Glücklicherweise sind unsere einheimische Feuerquallen verhältnismäßig harmlos, und Vernesselungen lassen
sich mit Salben und Pudern gut behandeln. Es gibt jedoch auch Quallen, deren Gift für einen Menschen tödlich
ist, weil es zu sofortigen Nervenlähmungen führt. Dieses trifft insbesondere auf die australische Würfelqualle
Chironex fleckeri zu. Es bleibt zu hoffen übrig, daß diese Art nicht durch die Veränderung von
Meeresströmungen oder durch Schiffe in unsere Gewässer eingeschleppt wird, wie die australische Seepocke
Elminius modestus...